Donnerstag, 20. Januar 2011

ErockIT - Superschnelles E-Fahrrad-Moped

Und hier ein angenehmes Gegenbeispiel zum vorigen Beitrag - von einem Berliner Entwickler:
Push-Motor-Bike ErockIT

... man ist schneller
... man ist mobil
... man bleibt schlank
... technisch ist es auch sinnvoll
Und sexy ist es!
(Vor allem auch so vorteilhaft für den, der draufsitzt :-))!

Nur ein bischen teuer ist es noch. Aber - daran kann man sicher noch arbeiten! Wollen wir hoffen, dass diese Innovation nicht so schnell wieder in der Versenkung verschwindet, wie es in dem Tunnel im Video unterwegs war ;-)

Honda U3-X: Für wen ist das sinnvoll?

Darum geht es: Link zum Honda U3-X

Das Honda U3-X ist ein "personal mobility device" - Ein "Gerät der persönlichen Mobilität". Es ist schick, es ist smart. Irgendwie. Und dann auch wieder nicht.

Ein bischen sehen die Dinger aus wie fahrende Barhocker, auf denen man irgendwie eine unglückliche Haltung hat (nicht viel andes, als üblicherweise an einer Bar ...). Die "Radtechnologie" und Steuerung ist intelligent - die Umsetzung eher nicht. Oder sagen wir mal: Die Zielsetzung ist nicht nachvollziehbar.

Mehr als ein Spielzeug kann es in der Form nicht sein.
Besser als Laufen ist es nicht - es ist zu langsam. Man braucht zum Auf- und Absteigen die Beine - damit ist es auch für behinderte Menschen kaum in dieser Form geeignet.

Das Werbevideo zeigt eine Art Büroanwendung - das wirkt eher lächerlich, und man fragt sich, wie lange diese zwei Damen bei der Bewegungsarmut noch schlank genug bleiben werden, um noch auf die kleine Sitzfläche zu passen.
Auffällig ist auch, dass sich die Personen in diesem und weiteren Videos an der Sitzfläche festhalten. Dies kann daran liegen, dass sie noch nicht an die Benutzung gewöhnt sind. Oder auch daran, dass die Sitzfläche nicht genug Halt und Stabilität vermittelt. Aber - es ist ungünstig.

Selbst zu laufen hat also auch weiterhin große Vorteile: Die Hände sind frei, man ist schneller, man bleibt schlank und ist damit insgesamt weit mobiler, als mit dem Gerät.
Ob alte Menschen das Gerät nutzen würden: ? Ob es Kipp- und Kollisions-sicher ist: ? Ich zweifle. Gerade bei alten könte die diffiziele Steuerung über den Gleichgewichtssinn schwierig sein.

Die positive Seite an dem Gerät ist die Richtungssteuerung über Gewichtverlagerung. Auch seitwärts. Es ist vorstellbar, dass die Rad- wie auch die Steuertechnologie in sinnvolleren Geräten ihre Anwendung finden werden. Und das - wäre klasse!

Kochtöpfe...

Jeder hat sie, jeder braucht sie - Kochtöpfe!
Nachdem ich mir kürzlich eine Induktionskochplatte anschaffte, um in der Küche den Platz für ein ganzes 4er-Kochfeld der üblichen Größe zu sparen, mußte ich auch neue Töpfe kaufen.
Der Kochtopfmarkt bietet viel - vor allem auch viel Schrott!

Und es gibt auch viele schöne Begriffe für Koch-Geschirr, deren genaue Differenzierung wohl vielfach auch erst "erarbeitet" sein will... Gefunden habe ich beispielsweise: Kasserolle, Bräter, Gusstopf, Schmortopf, Dämpfer, Kocher, Garer, Slow Cooker, Bratentopf, Schnellkochtopf, ... alle der äußeren Form nach "Kochtöpfe".

Ich bleibe daher hier bewußt beim guten, alten Begriff "Kochtopf", denn im Grunde stehen doch die gleichen Grundanforderungen an all diese...

Was ein Kochtopf können sollte:

Die 5 Must-Haves

+ Nein, es ist nicht selbstverständlich: Gutes Erhitzungsverhalten und gleichmäßige Wärmeverteilung, auch auf die Seitenwände! Schön sind Töpfe, die auch für das Schmoren geeignet sind. Noch schöner solche, die gleich komplett in den Ofen können - und zwar bis hoch zu Temperaturen, die üblicherweise auch oft im Einsatz sind (also bis klar über 200°C)

+ Man sollte Inhalte leicht ein- und ausfüllen können. Störend sind fest-installierte Klappdeckel usw.
Schön sind Schütt-Ränder (gegen das Herunterlaufen von Flüssigkeit an der Seitenwand), Deckel mit integriertem Schütt-Sieb, und ähnlich durchdachte Dinge.

+ Leichte Reinigung - und zwar auch im Geschirrspüler!
Viele Küchen haben schon standardmäßig Geschirrspüler - und gerade bei den besonders stark verschmutzten Töpfen ist es wünschenswert, Fett und Speisereste nicht von Hand spülen zu müssen! Allergie-neutrale, nickelfreie Sntihaft-Beschichtungen sind zudem der Hit - aber leider auch alles andere als selbstverständlich.

+ Der Einsatz von Kochbesteck im Kochtopf zum Umrühren usw. sollte kein Problem darstellen. Für schnelles, unkompliziertes Kochen und reinigen reicht "kratzfest" nicht - "schnittfest" ist da schon wesentlich wünschenswerter!

+ Griffe sollten sich auf einer Kochplatte nicht miterhitzen, aber für den Herdeinsatz geeignet sein.


Should Haves:

+ wenig Gewicht
+ immer ein Deckel dabei

Nice To Haves:

+ Flache Griffe, die nicht zu ausladend Platz im Schrank wegnehmen.
+ Bei montierten Griffen, auch an Deckeln: Eine Konstruktion, die verhindert, dass in Spülmaschinen oder beim Kochen Wasser unter Schrauben u.ä. eindringt und dort unerreichbar eintrocknet oder verbleibt. Am schönsten sind Griffe, die übergangslos am Topfkörper angebracht sind.

Na dann... Guten Appetit!

Begriffsdefinitionen für Entwickler: Das Mysterium der "Intuitiven Bedienung"

Kurzdefinition: Der Benutzer braucht kein Handbuch, und auch keine Ausbildung, um etwas zu bedienen.

"Intuitive Bedienung" - Dieser oft mißverstandene Ausdruck beschreibt ein großes Mysterium vor allem für die, die darin am besten sind: Die Entwickler.

Das Problem: Für Entwickler ist (fast) alles intuitiv.
Wir müssen uns das ähnlich vorstellen, wie bei den Figuren Tank und Dozer (den "Operators") aus dem Film "Matrix": Der Film beginnt mit einem Bild, in dem kryptische, grüne Zahlenreihen vollformatig vor den Augen flimmern. Für uns sind es nur "hübsche" Zahlenreihen - ja, sie haben eine gewisse Ästhetik, aber was genau das soll: ??.
Die Operators jedoch erkennen im Film darin die komplette Matrix - sie haben den Code zu "lesen" und zu verstehen gelernt.

So in etwa verhält es sich auch mit einem Entwickler:
Er (sie...) sieht den Code, er kennt die Funktion, er blickt dahinter. Und erkennt, was es ist. Und wie es zusammenhängt. "Wie es geht". Er sieht auf die Zahlenreihen, oder die Meßwerte, lehnt sich entspannt zurück, und lächelt wissend in sich hinein - denn er sah: Es war gut.
Von einem Außenstehenden bleibt das, was dabei hinter diesem Lächeln im Kopf passiert meist ziemlich undurchdringbar.

Aus ihrem hochentwickelten Verständnis für die Funktionen hinter der äußeren Erscheinung tendieren viele Entwickler ausbildungsgemäß wie auch ganz selbstverständlich dazu, sich eben auf diese zu konzentrieren. Sie sind Funktionen-Bauer.
Spukt der Code oder die Platine dann am Ende ein kryptisches Signal aus, das später - "wenn es mal groß ist" - vielleicht mal in etwa das werden soll, was wir als Normalmenschen sehen und kaufen sollen - ist die Arbeit so gut wie getan! Die Funktion funktioniert - Wunderbar! Das Herz des Tüftlers schlägt höher, der Tag ist gerettet!
In seinen Augen "tut es das, was es soll"! Wie es "aussieht", oder ob es hübsch oder häßlich daherkommt, ist dabei ziemlich wurscht!

Dann kommt aber oft irgendein Produktmanager oder anderer Unverständiger, der disqualifizierenderweise meint, das Signal wäre ja noch nicht ganz so das, was man wolle, und drückt dem gut gelaunten Entwicklerlein aufs Auge, noch etwas drumherum zu basteln - Nicht für die Funktion, sondern für's "Schöne". Damit auch noch der letzte Technik-DAU (Techniker-Deutsch für "Dümmster Anzunehmender User" - aus Entwicklersicht fast 90% der Menschheit, grob geschätzt) das Ding benutzen kann.
Ein hier namentlich nicht zu nennender, wirklich netter Technik-Kollege nannte das auch gerne "Klicki-Bunti"... Der Ausdruck verrät es: Allet Kinderkram!

Nun ja, so ist es eben: Der Entwickler entwickelt gern. Wäre er für's Schönmachen da, wär er ja Designer geworden. Und für ihn funktioniert es ja! Ungünstig ist allerdings, dass viele Designer auch nicht fürs Entwickeln ausgebildet wurden - zumindest nicht für's technische! Es gibt großartige Webdesigner, die beides beherrschen - schon klar, aber um die geht es hier gerade nicht!
Wo sich Elektro- und Maschinentechnik und Produktdesign treffen - genau da haben wir oft ein kleines Problem beim Übergang von Funktion zur Benutzbarkeit!

Es ist wie es scheint vor allem psychologischer Natur:
Denn wenn wir einmal etwas gelernt haben und verstehen, ist es schwer, die Schwierigkeiten noch zu erkennen, die jemand haben könnte, der es eben noch nicht gelernt hat. Das ist wie mit dem Schuhezubinden oder der Benutzung von Messer und Gabel.
Und sobald wir es können, blicken wir auf die armseligen Würmchen hernieder, die es noch nicht beherrschen - und fühlen uns gut!

Auch Entwickler fühlen sich gut, denn sie sind mitunter die Einzigen, die überhaupt wissen, was die Technik da macht. Es ist nicht nur so, dass sie die Schwierigkeiten der späteren Benutzer kaum noch erkennen können - nein! Jeder Benutzer, der mit ihrer Kreation nicht klarkommt, gibt ihnen dieses wunderbare Gefühl von "Nää, nää, aber ich kann das besser, als Du!" ... Und das ist bei rein quantitativen Anzahl der so "Unterlegenen" der reinste Balsam für die Entwicklerseele! Es mag ja kein bewußtes, lenkendes Motiv sein, aber jeder Entwickler weiß, wie verdammt gut sich das manchmal anfühlt!

Dummerweise fühlt sich damit der Rest der Welt nicht ebenso gut.
Daher ist die Frage: Wie kann ein Entwicklerkopf verstehen, was im Kopf eines anderen Menschen vorgeht?

Vielleicht erstmal so:
Liebe Entwickler, stellt Euch vor, Ihr bekommt zu Weihnachten etwas gaaaanz Tolles geschenkt - nämlich: Euer eigenes Space-Shuttle! Ihr reißt freudig das völlig überflüssige, aber immerhin lustig bunt(i) mit Sternen bedruckte Geschenk-Papier auf, und seid ganz schön aufgeregt! Fetz - der Pappkarton fliegt davon!
Ach, da ist ja die Bedienungsanleitung obendrauf (das is das Ding, von dem Ihr besonders gern dem DAU empfehlt: Rtfm - Read the fu**ing manual!) -beziehungsweise: Die Manual-Sammlung, denn es sind ganze 3 mindestens 500-seitige Wälzer...!
Weg damit, Ihr seid ja technisch ganz weit vorn, und so ein Space Shuttle ist von schlauen Leuten gemacht, um bedient zu werden!
Ihr steigt ein, und freut Euch! So ein schönes Shuttle!
Und da vorne, da ist Euer Platz am Schaltpult! Alles glänzt niegelnagelneu - die Schalter blitzen im Licht des Weihnachtsbaums, der durch die Zugangsöffnung noch hereinblinkt, und die Knöpfe rufen "drück mich" - "nein, drück mich!"... Ihr wollt am liebsten nur noch alles ganz schnell ausprobieren! DAS ist der beste Tag im Jahr!
Ihr fahrt sanft mit dem Finger über die glatten Oberflächen und bewundert die Vielfalt an Funktionen im Cockpit... Das ist High-End-Technik!
Und ihr setzt Euch, immer noch beseelt vor Glück, in den Piloten-Stuhl.
Und beginnt, den Ein-Knopf zu suchen... Moooooment! Der muß doch... nee! Na gut, erstmal alle Knopfbeschriftungen lesen! Zu dumm nur - da sind Symbole drauf, die habt Ihr noch nie gesehen!
Ihr wollt auch das schöne, neue Shuttle nicht gleich durch ne Fehlbedienung ruinieren! War ja bestimmt teuer...
Also, ganz langsam: Wo ist der verfluchte Schalter..? Ihr steigt nochmal aus und sucht an der Außenseite - aber - nix da! Kein Schalter, der Euch vertraut vorkommt! Zu dumm! Ihr kehrt ins Shuttle zurück, und sucht noch eine geschlagene Stunde weiter - Und es geht mächtig an Eure Techniker-Ehre, als ihr endlich resigniert das erste der drei Handbuch-Brocken aufschlagt, um endlich herauszufinden, wie Ihr wenigstens den Strom auf das Bedienpult bekommt... ! Überflüssig zu erwähnen: Die Laune geht langsam aber sicher in den Keller! Drecksding, das!

Ich brauche wohl kaum weiter zu erzählen:
Der schöne Abend ist gelaufen! Ab hier sitzt Ihr mit Handbuch Nummer eins, und nach einer geschlagenen Woche habt Ihr auch schon den Einschalter gefunden (der an einer wirklich ganz schlecht platzierten Stelle angebracht war - was haben die sich nur dabei gedacht?!).. Und: Ihr habt sogar den Scheibenwischer schonmal zum Scheibenwischen gebracht! (Dumm nur, dass das Ausschalten auch ne halbe Stunde gedauert hat, und daher nun das Wischergummi ersetzt werden muß - das wird teuer!)...

Zugegeben: Die Geschichte ist leicht übertrieben. Aber in etwa so, liebe Entwickler, fühlen sich die Nutznießer Eurer Arbeit durchaus häufiger mal...

Was hilft?:
  • Verstehen, dass mit "intuitiver Bedienung" vor allem nicht ihr -die Entwickler - gemeint seid, die die Dinge intuitiv bedienen können sollen. Gemeint sind eigentlich: Alle! Die restlichen 90%, auch die DAUs, die Omas, und die ganz normalen Menschen, und auch alle, die "Klicki Bunti" mögen - gerade und besonders die! Begeisterung an allen Fronten könnte die Folge sein!
  • Immer ne gute Idee: Dafür sorgen, dass Funktionen nicht nur da sind, sondern auch einfach, schnell und ohne Handbuch auffindbar!
    Auffinden ist schon fast so gut, wie benutzen!
  • Und wo wir schon bei "Handbuch" sind: Read the fu**ing manual - yourselves! Lest die Dinger mal, für Eure eigenen Produkte, oder für ähnliche... Die quälende Frustration, die sich dabei einstellt, wird wird nicht nur daher kommen, dass Ihr die Sachen im wahrsten Sinne in- und auswändig kennt...
  • Stellt Euch vor, Eure Oma müßte das Ding bedienen... genau so einfach könnte und sollte es im Bestfall sein! Seid nett zu ihr, macht es ihr einfach, stellt ein Bild von ihr auf Euren Schreibtisch! <
  • Schön ist schöner: "Form follows function", aber ganz ohne vernünftige Form kann auch die Funktion in Gefahr sein! In sofern würde ich sogar statuieren: Form comes with function... Denn nichts, was geschaffen wird, ist formlos! Und eine schlechte, unbrauchbare, häßliche, unangenehme oder unverständliche Form ist so gut oder schlecht wie eine entsprechende "function"!
    Das wahre "Object of desire" besteht selten aus Code.
    Das ist ein bischen, wie wenn der Operator Tank die "Frau im roten Kleid" entwirft... ihr wißt schon: Die in der Matrix!:
    Genau so sollen Eure Entwicklungen sein: Sie sollen einfach zu entdecken sein, sie sollen laufen ( ;-) ), und außerdem noch schön, "desirable", und sexy sein...

Internetradios - Damit kenn ich mich aus...

...von Berufs wegen!
Was ein Internetradio können sollte

Ein Internetradio ist ein Gerät, mit dem man Radio hören kann - nur, dass es statt über die üblichen Radiowellen seine "Sender" über das Internet empfängt. Ähnlich, wie wenn jemand über einen Internetbrowser Daten abruft - zum Beispiel, wenn er oder sie auf youtube ein Video "streamt" - empfängt das Radio selbsttätig Daten direkt aus dem Internet. Dafür ist kein PC notwendig - Das Radio kann das selbst.

Die Hauptfunktion eines Internetradios ist es also, Internetradio-Stationen abzuspielen. Diese Aufgabe so angenehm und bequem wie möglich zu gestalten, sollte das wichtigste Ziel der Gerätebauer sein:

Die 5 Pflicht-Features ("Must-Haves")
für diese wunderbaren Werke der Unterhaltungs-Technik:

+ Da derzeit die gängige Methode für den Empfang WLAN ist, und die Technik doch noch immer einige Ansprüche an das (technische) Benutzer-Verständnis stellt: Stabiler WLAN-Empfang mit leichter Einrichtung für die freie Wahl eines Aufstellungsortes
+ Internetradio-Sender und digitale Musik von der PC-Festplatte abspielen
+ Schnelle, intuitive, gleichförmige Navigation durch übersichtliche Menüs und wohlsortierte Quellen-Listen
+ Da es Internetradio-Quellen zu Tausenden gibt:
Eine gut bedienbare Favoriten-Verwaltung über eine
komfortable, barrierefreie PC-Anbindung..
(ist ja immer im Netzwerk eingebunden)
  • Zum Wieder-Auffinden bzw. Sofort-Start
    eines Senders am Gerät
  • Zum Verwalten auch am PC,
    (sortieren, verschieben, Ordner anlegen...)
  • Zum Durchstöbern der kompletten Radio-
    Listen und zum Vorhören, sowie auf dem
    Gerät hinzufügen am PC
+ Guter Klang

Should Haves:
+ Einen "echten" Aus-Schalter (nicht selbstverständlich)
+ Geringer Stromverbrauch
+ Eine ausreichend lange Stromversorgung
+ Eine ebenso intuitiv nutzbare Fernbedienung
+ Intuitiv bedienbare Knöpfe
+ Einfach benutzbare Schnellstarttasten (1-Press-Start)

Nice to haves:
+ Podcasts
+ RSS lesen
+ Anbindung an kostenpflichtige Dienste
+ LAN
+ Aufzeichnen von Radioquellen
+ USB-Port zum Abspielen von Musik von Festplatten und Sticks
+ Wecker mit individueller Weckton-Auswahl (Internetradio, USB, UPnP...)
+ FM-Radio - so ist das Gerät immer gebrauchbar, auch im Urlaub im Ferienhaus oder wenn sonstwie mal kein Internetanschluss vorhanden ist

Bei meinen Internetradios scheitern wir schon an den MustHaves:

+ Leichte WLAN-Einrichtung? Ne!
Liegt aber auchnur zum Teil an den Geräten selbst - man kommt beim WLAN-Einrichten kaum um das Thema "Router" drumherum - ein Feld für sich, und zwar eins mit Anspruch. Es gibt gute Insellösungen, wo z.B. per USB-Stick Möglichkeiten zur einfacheren Verbindung von Gerät und Router bestehen, aber der Markt ist weit weg von einfachen und standardisierten Lösungen.
Übrigens auch ein Grund, warum Internetradios in vielen Elektronik-Märkten nicht "vorgetestet" werden können...

+ Schnelle, intuitive, gleichförmige Navigation? Fehlanzeige!
Das wäre ein eigenes Kapitel für sich - ich spare mir die Ausführung. Die Herausforderung ist je nach Anzahl bedienter Quellen (Internetradio, Musik von der Platte, USB, um nur einige nochmal zu nennen) anspruchsvoll, scheitert jedoch schon an einfachen Menüstrukturen.

+ Eine gut bedienbare Favoriten-Verwaltung? Ne!
Die Favoriten können am 1. am Gerät 2. über ein Webinterface 3. über gleich zwei Internetportale mit jeweils separatem Benutzerkonto und 4. über eine Software "verwaltet" werden. Dabei stellt jede dieser Möglichkeiten unterschiedliche Funktionen bereit.
(die da zB. wären: Eigene Radiostationen anlegen, Ordner anlegen, Favoriten zwischen mehreren Geräten synchronisieren, Das Stations-Portfolio am Rechner durchhören und Stationen hinzufügen, usw...)
Wer alle nutzen will, muß alle nutzen... also, alle Möglichkeiten. Die damit verbundene Komplexität dürfte nur noch erfahrenen und sehr geduldigen Nutzern zumutbar sein.

...und das alles sage ich nicht ganz selbstkritisch ... ;-)

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